Willkommen auf der Informationsseite zum Mutterschaftsgeld und Mutterschaftsurlaub.

Ein bezahlter Mutterschaftsurlaub steht allen erwerbstätigen Müttern zu, das heißt Angestellten, Selbständigerwerbenden, Arbeitslosen und Frauen, die im Unternehmen Ihres Ehemannes oder eines Angehörigen mitarbeiten und einen Lohn beziehen.
/Mutterschaftsgeld.PNGFür Väter, also für einen Vaterschaftsurlaub oder für eine Elternzeit gibt es aber in keinem Bundesgesetz eine Regelung.
Alle erwerbstätigen Mütter (Angestellte, Selbständigerwerbende, Arbeitslose und Frauen, die im Unternehmen Ihres Ehemannes oder eines Angehörigen mitarbeiten und einen Lohn beziehen) haben in der Schweiz Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub.
Ein Vaterschaftsurlaub oder eine Elternzeit sind aber in keinem Bundesgesetz geregelt.
Wer früher arbeiten möchte, wird bestraft
Wenn die Frau früher arbeiten möchte, wird sie finanziell bestraft, denn beginnt eine Frau früher wieder zu arbeiten, verfällt der Anspruch gänzlich. Er ist auch nicht auf den Mann übertragbar, denn auch im Zeitalter von angeblicher Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung ist nicht vorgesehen, daß auch der Mann sich um das Kind kümmern darf anstatt der Frau. Selbst dann also nicht, wenn er dies gerne wollte. Zumindest in punkto Mutterschaftsgeld, denn es ist nicht als Vaterschaftsgeld übertragbar auf den Mann, wenn er sich um das eine zeitlang Kind kümmern möchte.

Vaterschaftsurlaub?

Ein Vaterschaftsurlaub ist in der Schweiz nicht gesetzlich verankert, in anderen europäischen Ländern gehört dies jedoch längst zum Standard. In der Schweiz gilt der Vaterschaftsurlaub als zu teuer, diese Begründung ist eigentlich eine Schande für ein Land, daß für seinen Wohlstand bekannt ist.
Manche Väter haben Glück und bekommen von Ihrem Betrieb einige Tage frei oder können wenigstens unbezahlten Urlaub nehmen. Doch diesen Verdienstausfall kann sich nicht jeder leisten, schon gar nicht mit einem Kind. Andere Unternehmen bieten an, 20% weniger zu arbeiten, das ist immerhin ein gutes entgegenkommen, doch nicht alle haben so viel Glück.
Es gibt viele Befürworter des Vaterschaftsurlaubs oder zumindest eine geteilte Erziehungszeit. Bereits mehr als 20 Anläufe sind gescheitert, die einen Vaterschaftsurlaub gesetzlich verankern wollen und der nächste wird bald folgen. Angeblich hätte dies keine Priorität, da es zwar sinnvoll wäre, aber nur einen kleinen Teil betrifft.
Doch Studien beweisen, daß die Bindung zwischen Vater und Kind ganz anders und viel intensiver ist, wenn der Vater in den ersten Lebenswochen aktiv dabei ist.